Gott­sucher

Be- und Erkenntnisse eines Spätbekehrten

Kinderbilder mit göttlicher Botschaft?

Kann es sein, dass Gott die komplette Heilsgeschichte, angefangen bei „Adam und Eva“ über die Entrückung der Erlösten und die „Apokalypse“ bis hin zur Wiederherstellung aller Dinge, in einer Serie von Bildern versteckt hat, die ich vor über 50 Jahren - als Kind im Alter von 5 bis 8 Jahren - gemalt habe?

Inhaltsverzeichnis

Kürzlich habe ich eine alte Kunstmappe mit Bildern gesichtet, die ich als Kind gemalt habe. Ich habe dann die Bilder eingescannt und mit einem Datum im Dateinamen versehen, so dass sie automatisch chronologisch sortiert weden. Danach habe ich die Bilder in Kategorien eingeteilt wie z.B. Häuser, Bäume, Figuren, Personen, Gegenstände oder Szenarien. Häuser scheine ich besonders gerne und oft gemalt zu haben - mehr als 20 der insgesamt etwa 86 Bilder zeigen ein Haus - meist mit rauchendem Schornstein, manchmal mit Fernseh-Antenne auf dem Dach, und fast immer zwischen zwei Bäumen oder neben einem Baum. Und immer ist der Himmel ein blauer Streifen am oberen Bildrand, und die Sonne ist gelb mit Strahlen und lachendem Gesicht...🌞

Bei näherer Betrachtung der chronologisch sortierten "Häuser-Galerie" fiel mir dann etwas auf: Sowohl das allererste Haus-Bild, das ich mit 5 Jahren gemalt habe, als auch das letzte Haus-Bild mit ca. 8 Jahren, zeigen jeweils ein Kreuz an unerwarteter Stelle. Ich fragte mich, ob das vielleicht ein "Wink" von Gott sein könnte und sah mir daraufhin die gesamte Bilderserie mit den Häusen noch einmal unter diesem Aspekt an. Überrascht musste ich feststellen, dass dort sogar die gesamte Heilsgeschichte Gottes mit dem Menschen enthalten ist, wie sie in der Bibel beschrieben ist - angefangen beim Sündenfall im Garten Eden bis hin zur Wiederherstellung aller Dinge am Ende der Zeit!

Interpretiere ich da jetzt nur etwas hinein, oder ist in den Kinder-Bildern tatsächlich eine göttliche Botschaft enthalten, die die ganzen Jahrzehnte darauf gewartet hat, von mir "entdeckt" zu werden? - Ich greife diese Frage am Ende dieses Artikels noch einmal auf - hier aber erst einmal die Bilder:

Der Anfang

Bereits das allererste Bild in der „Häuser-Galerie“ zeigt oben links ein Kreuz, das da nicht so richtig hinzugehören scheint und das man auf dem Bild eines 5-Jährigen eigentlich auch nicht unbedingt erwarten würde, zumal das auch das einzige Bild ist, auf dem ein Kreuz "einfach so" dasteht:

Bild vom 30.11.1972 (5 Jahre) – Was macht das Kreuz da?

Interpretation: Das Kreuz befindet sich auf dem 1. Bild, ganz am Beginn der Bilderserie. Ebenso wird auch schon ganz am Beginn der Bibel auf das Kreuz hingewiesen: Unmittelbar nach dem Sündenfall des Menschen hat Gott dort schon Seinen Rettungsplan angekündigt, mit dem Er die in Sünde gefallenen Menschen von den schrecklichen Folgen der Sünde (dem ewigen Tod, d.h. dem ewigen Getrenntsein von Gott) retten würde, nämlich indem Er Selbst in der Person Seines Sohnes Jesus auf die Welt kommen würde, um die Sünden der Menschen auf Sich zu nehmen und ans Kreuz zu tragen. Dort sagt Er nämlich zu Satan in Gestalt der Schlange, die Eva zur Sünde verführt hat:

Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

1.Mose 3,15

Mit Evas "Samen" (Nachkommen) ist natürlich Jesus Christus gemeint, dem später am Kreuz die Fersen mit Nägeln durchstochen wurden.

Die Entwicklung der Welt

Die nächsten Bilder zeigen eine Entwicklung von einfachen, einfarbigen Strichzeichnungen über mehrfarbige Strichzeichnungen hin zu aus- und buntgemalten Zeichnungen und eine Zunahme an Details:

Interpretation: Im Verlaufe der Geschichte entwickelt sich die Welt von ihren ersten Anfängen hin zu immer höherer Komplexität und Vielfalt. Während der gesamten (Heils-)Geschichte Gottes mit dem Menschen hat jeder Mensch die Möglichkeit, sich von Gott retten zu lassen: Im Alten Bund durch Glauben und Gesetzeswerke, im Neuen Bund allein durch den Glauben an das Erlösungswerk Jesu Christi.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Johannes 3,16

Die Freude der Erlösten

Dieses Bild zeigt Menschen neben einer Kirche, die ihre Arme in die Höhe strecken und sich freuen und jubeln. Über ihnen (in der Nähe des Himmels) sind mehrere Häuser mit Verbindungswegen zwischen ihnen gemalt. Einer dieser Wege führt von den Menschen unten zu den Häusern oben:

Bild vom 28.05.1974 (6½ Jahre) – Jubelnde Menschen

Interpretation: Die Erlösten jubeln über Jesus und freuen sich auf ihre ewige Heimat im Himmel.

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.

Johannes 14,2-3

Irrwege

Dieses Bild zeigt Personen, die auf einen Baum klettern. Die oberste Person lässt einen Luftballon steigen und hält sich daran fest, scheinbar in der Hoffnung, dadurch noch höher in Richtung Himmel zu gelangen. Die anderen Personen folgen der obersten. Über ihnen (in der Nähe des Himmels) ist ein Haus, zu dem ein Weg führt, auf dem diese Personen aber nicht gehen:

Bild von 1974/1975 (1. Schuljahr, ca. 7 Jahre)

Interpretation: Viele Menschen versuchen, aus eigener Kraft (z.B. durch gute Taten) oder mittels ungeeigneter Hilfsmittel (Techniken, Übungen) in den Himmel bzw. zu Gott zu kommen, was aber nicht funktioniert. Oder sie folgen falschen Lehre(r)n oder der fehlgeleiteten Masse (Religionen/Esoterik). Doch es gibt nur einen Weg zu Gott, und das ist eben Jesus Christus.

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Johannes 14,6

Die Entrückung der Erlösten

Das Bild zeigt ein Haus, daneben ein zurückgelassener „Koffer“ mit irgendwas drin (?). Personen schweben in Richtung Himmel, auf gleicher Höhe wie die Vögel:

Bild von 1974/1975 (7 Jahre) – Menschen schweben empor

Interpretation: Am Ende der Gnaden- bzw. Gemeindezeit werden die Erlösten zu Jesus in den Himmel entrückt. Dieses bevorstehende, freudige Ereignis hat Jesus bereits angedeutet (Johannes 14,2-3) und wurde später durch den Apostel Paulus weiter enthüllt:

Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen; denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten!

1. Thessalonicher 4,15-18

Die Zurückgelassenen

Das Bild zeigt ein Haus mit angebautem Kaninchenstall, in dem vier Kaninchen in viel zu kleinen Käfigen in „Einzelhaft“ eingesperrt sind:

Bild vom März 1975 (7½ Jahre) – Haus mit Kaninchenstall

Interpretation: Die bei der Entrückung zurückgelassenen Menschen erstarren wie Kaninchen vor der Schlange angesichts des sie erwartenden schrecklichen Schicksals während der bevorstehenden siebenjährigen Drangsalszeit, dem sie nicht entrinnen können.

Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden Angst der Heidenvölker vor Ratlosigkeit bei dem Tosen des Meeres und der Wogen, da die Menschen in Ohnmacht sinken werden vor Furcht und Erwartung dessen, was über den Erdkreis kommen soll; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.

Lukas 21,25-26

Ankündigung des Gerichts

Im Unterschied zu allen bisherigen Bildern mit hellem (neutralem) Hintergrund ist bei diesem Bild der gesamte Hintergrund rot gemalt:

Bild vom Mai 1975 (7½ Jahre) – Alles rot!

Interpretation: Ein Zeichen für die unmittelbar bevorstehenden Zornesgerichte? – Die Farbe Rot steht in der Bibel sowohl für die Sünde (siehe Jesaja 1,18) als auch für den Zorn Gottes über die Sünde.

...und ich werde Zeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut und Feuer und Rauchsäulen; die Sonne soll verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.

Joel 3,3-4

Mit dem Terminus "der große und schreckliche Tag des HERRN" ist die zweite Hälfte der siebenjährigen Drangsalszeit gemeint (auch "große Drangsal" genannt), in der die Siegel-, Posaunen- und Schalengerichte Gottes über die auf der Erde zurückgebliebenen Menschen ausgegossen werden.

Die große Finsternis

Auf diesem Bild ist es Nacht, der gesamte Bild-Hintergrund ist grau, die Häuser schwarz. Nur in einigen Häusern scheint Licht:

Bild vom September 1975 (fast 8 Jahre) – Häuser bei Nacht

Interpretation: Nachdem die Erlösten entrückt wurden und mit ihnen der Heilige Geist, der in ihnen wohnt, von der Erde genommen wurde, breitet sich auf der gesamten Erde rasant eine globale geistliche Finsternis aus und das Böse bricht sich ungehindert Bahn. Nur wenige Menschen werden sich in der bevorstehenden Drangsalszeit noch zu Jesus bekehren können - die Verfolgung und die Verführung werden einfach zu groß sein.

Und ihr wisst ja, was jetzt noch zurückhält, damit er geoffenbart werde zu seiner Zeit. Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muss der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein; und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, [...] dessen Kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt, unter Entfaltung aller betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder und aller Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verlorengehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können. Darum wird ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verführung senden, sodass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit.

2.Thessalonicher 2,6-12

Feuer vom Himmel

Die Hütte brennt! Ein viel zu winziges Feuerwehr-Fahrzeug versucht vergeblich, die riesigen Flammen zu löschen:

Bild vom Dezember 1975 (8 Jahre) – Brennendes Haus

Interpretation: Jetzt geht es los! Die Zorngerichte Gottes brechen über die Welt herein – da nützen auch keine „Löschversuche“ mehr etwas.

Und der erste Engel stieß in die Posaune, und es entstand Hagel und Feuer, mit Blut vermischt, und wurde auf die Erde geworfen; und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte.

Und der zweite Engel stieß in die Posaune, und es wurde etwas wie ein großer, mit Feuer brennender Berg ins Meer geworfen; und der dritte Teil des Meeres wurde zu Blut, und der dritte Teil der Geschöpfe im Meer, die Leben hatten, starb, und der dritte Teil der Schiffe ging zugrunde.

Und der dritte Engel stieß in die Posaune; da fiel ein großer Stern vom Himmel, brennend wie eine Fackel, und er fiel auf den dritten Teil der Flüsse und auf die Wasserquellen; und der Name des Sternes heißt Wermut. Und der dritte Teil der Gewässer wurde zu Wermut, und viele Menschen starben von den Gewässern, weil sie bitter geworden waren.

Und der vierte Engel stieß in die Posaune; da wurde der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil des Mondes und der dritte Teil der Sterne geschlagen, damit der dritte Teil von ihnen verfinstert würde und der Tag für den dritten Teil seiner Dauer kein Licht habe, und die Nacht in gleicher Weise.

Und ich sah und hörte einen Engel, der in der Mitte des Himmels flog und mit lauter Stimme rief: Wehe, wehe, wehe denen, die auf der Erde wohnen, wegen der übrigen Posaunenstöße der drei Engel, die noch in die Posaune stoßen sollen!

Offenbarung 8,7-13

Wasser des Lebens

Szenenwechsel: Auf den nächsten beiden Bildern regnet es. Das erste Regenbild zeigt einen Regenbogen, unten geht ein Mensch mit seinem Hund gassi, in den Bäumen sitzen Vögel, eine Amsel füttert ihren Nachwuchs:

Interpretation: Regen bedeutet in der Bibel oft Segen (Hesekiel 34,26) und wird auch als Bild für die Ausgießung des Heiligen Geistes gebraucht. Der Regenbogen ist ein Zeichen des Bundes Gottes mit den Menschen (1.Mose 9,13-17), der schließlich im Neuen Bund durch Jesus Christus zur vollständigen Erfüllung kam (Matthäus 26,26-28). Wer auf Jesus vertraut, bekommt den Heiligen Geist, das „Wasser des Lebens“, und wird von neuem geboren – neues Leben entsteht.

Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glauben...

Johannes 7,37-39

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!

2.Korinther 5,17

So wie Gott jeden Menschen neu macht, der an Jesus glaubt, wird er am Ende auch alles andere neu machen. Wasser des Lebens fließt vom Thron Gottes und neues Leben entsteht.

Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst!

Offenbarung 21,5-6

Pure Freude

Das nächste Bild zeigt wieder ein Haus zwischen zwei Bäumen, daneben Menschen, die auffallend fröhlich herumhüpfen:

Bild von 1975/1976 (8 Jahre) – Menschen tanzen vor Freude

Interpretation: In Gottes völlig neuer Welt wird es für die Erlösten keinen Kummer und keinen Schmerz mehr geben, sondern dort wird grenzenlose Freude herrschen.

Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Offenbarung 21,4

Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und Heilung wird unter ihren Flügeln sein; und ihr werdet herauskommen und hüpfen wie Kälber aus dem Stall!

Maleachi 3,20

Es ist vielmehr das eingetreten, was schon in der Heiligen Schrift vorausgesagt ist: »Was kein Auge jemals sah, was kein Ohr jemals hörte und was sich kein Mensch vorstellen konnte, das hält Gott für die bereit, die ihn lieben.«

1.Korinther 2,9

Alles neu

Das letzte „Haus“ in dieser Serie unterscheidet sich von allen vorherigen Häusern: Eine Kirche mit einem überdimensionalen goldenen Kreuz an ungewöhnlicher Stelle. Über dem Kreuz eine Sonne:

Bild undatiert; wahrscheinlich 1975/1976 (8 Jahre).

Interpretation: Die Kirche steht für die Gemeinde (auch "Braut Christi" genannt) und für das „Neue Jerusalem“, das vom Himmel herabkommt. Dort wird Gott allein regieren und mitten unter den Menschen wohnen.

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.

Offenbarung 21,2-3

Die Kirchturmuhr auf dem Bild zeigt übrigens „15 Uhr“, was nach der Bibel der „neunten Stunde“ entspricht, als Jesus am Kreuz gestorben ist und das Erlösungswerk vollbracht war (Matthäus 27,46; Johannes 19,30).

Die Sonne der Gerechtigkeit

Die Sonne und das Kreuz auf dem letzten Bild ähneln auffallend den Symbolen auf dem Kieselstein, wo ebenfalls über dem Kreuz mit dem Zade-Zeichen eine "Sonne" zu sehen ist, von der „Wasser des Lebens“ fließt:

Ausschnitt aus dem obigen Bild
Der Kieselstein mit den Symbolen (farblich hervorgehoben) - Artikel dazu
Die Symbole auf dem Kieselstein in stilisierter Form auf einer Karte mit der Jahreslosung 2026 - Artikel dazu

Im "neuen Jerusalem" - ein Sinnbild für die ewige Wohnstätte der Erlösten - wird Jesus Christus (die „Sonne der Gerechtigkeit“ und das "Lamm Gottes"), die einzige Lichtquelle sein.

Und die Stadt bedarf nicht der Sonne, noch des Mondes, dass sie in ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.

Offenbarung 21,23

Komm zur Quelle!

Kurz nachdem dieser Artikel fertig war (so dachte ich zumindest), entdeckte ich in einem Ordner mit eingescannten Fotos dieses 50 Jahre alte Foto vom Februar 1976:

Foto vom 07.02.1976 mit dem Bild der Kirche im Hintergrund

Ist es ein Zufall, dass ausgerechnet das letzte Haus-Bild aus dieser Serie – die Kirche als Symbol für das "Neue Jerusalem" und für unsere ewige Heimat bei Gott – als einziges auf einem Foto aus damaliger Zeit "verewigt" wurde, und dass es dort zudem auch noch gut sichtbar an einer Pinwand hängt? Fast erscheint mir das schon "prophetisch", so als wolle Gott damit sagen: "Seht alle her, dies ist mein Haus, ihr seid alle eingeladen!"

Denn der Geist und die Braut, sie sprechen: Komm!
Und wer es hört, der spreche: Komm!
Und wen da dürstet, der komme herzu
und nehme das Wasser des Lebens umsonst!

(Lied, frei nach Offenbarung 22,17)

Schlussbemerkung

Soweit also meine Interpretation der Bilder. - Aber ist das alles nicht etwas sehr weit hergeholt? Deute ich da nicht etwas in die Bilder hinein, das gar nicht da ist? Klar, zur Zeit der Entstehung dieser Bilder wusste ich natürlich nichts von all diesen Themen, und auch später im Religionsunterricht habe ich darüber nie etwas gehört. Allerdings erlebe ich seit meiner Umkehr zu Jesus Christus vor einigen Jahren immer wieder erstaunliche Dinge; von daher halte ich es nicht für unmöglich, dass Gott auch in der Chronologie meiner kindlichen Häuser-Bilder eine „Botschaft“ hinterlassen hat, etwa indem Er mir während des Malens unbewusste Impulse gab. Nur wozu? Vielleicht, um mir zu zeigen, dass Er auch damals schon einen "Plan" mit mir hatte, obwohl ich erst Jahrzehnte später zu Ihm finden würde. Vielleicht auch als Bestätigung, dass Sein geschriebenes Wort tatsächlich wahr ist und dass es sich lohnt, sich Ihm anzuvertrauen.

Bleibt noch die Frage, warum diese "Botschaft Gottes" ausgerechnet in den Haus-Bildern enthalten ist. Ich denke, weil ein Haus auch ein Symbol für Zuhause und Heimat ist - unsere ewige Heimat bei Gott. Auch in meinem Traum von 2012 ging es um dieses Thema, und auch dort war ein Haus bzw. Wohnungen ein Symbol dafür.

Komm nach Hause!

Nachträge

Ein Lied zu zwei meiner Bilder (12.03.2026)

Nette Koinzidenz: Es gibt ein christliches Kinderlied, das genau zu zwei meiner Kinderbilder passt. Und genau wie die beiden Liedstrophen folgen auch die Bilder (chronologisch) direkt aufeinander:

Herr, deine Gnade, sie fällt auf mein Leben,
so wie der Regen im Frühling fällt.
Herr, deine Gnade, sie fließt
und durchdringt mich ganz.

Bild vom Dezember 1975 (8 Jahre) – [b]Frühlingsregen[/b][br][br][i]Herr, deine Gnade, sie fällt auf mein Leben, so wie der [b]Regen im Frühling[/b] fällt. Herr, deine Gnade, sie fließt und durchdringt mich ganz.[/i]
Bild vom Dezember 1975 (8 Jahre) – Frühlingsregen

Hey-oh, du schenkst mir Gnade!
Hey-oh, und Barmherzigkeit!
Hey-oh, ich will tanzen, Herr, vor dir!

Bild von 1975/1976 (8 Jahre) – [b]Menschen tanzen[/b] vor Freude[br][br][i]Hey-oh, du schenkst mir Gnade! Hey-oh, und Barmherzigkeit! Hey-oh, [b]ich will tanzen[/b], Herr, vor dir![/i]
Bild von 1975/1976 (8 Jahre) – Menschen tanzen vor Freude
Deine Gnade Fällt (Mercy Is Falling) (David Ruis) | Move Church | Move Kids Worship

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