Gott­sucher

Be- und Erkenntnisse eines Spätbekehrten

Über mich

Als Kind römisch-katholisch sozialisiert, wandte ich mich kurz nach der Firmung vom christlichen Glauben ab, doch die großen Fragen nach dem „Woher, Wohin, Wozu“ blieben. So setzte ich meine spirituelle Suche später in verschiedenen Gebieten der Esoterik, der fernöstlichen Spiritualität (vor allem Zen-Buddhismus) und des Spiritismus (insbesondere der „Instrumentellen Transkommunikation“) fort. Ich war immer auf der Suche nach „besonderen Erfahrungen“, die meinem Leben eine tiefere Dimension geben sollten. Nach mehr als 3 Jahrzehnten musste ich mir jedoch eingestehen, dass mich meine Suche keinen Schritt weitergebracht hatte.

Auslöser dafür war eine zufällig eingeschaltete Radiosendung zum Thema „Gott und das Übernatürliche“. Eine Esoterik-Aussteigerin berichtete von einer Gotteserfahrung und wie sie durch Jesus Christus von negativen Mächten befreit worden war. Es hieß, jeder Mensch könne eine solche, real erfahrbare, erfüllende, persönliche Beziehung zu Jesus Christus haben. Ich sagte mir: Wenn das stimmt, dann will ich das auch! Dann hätte ich mich doch gar nicht erst mit dem ganzen Esoterik-Zeugs beschäftigt! Also machte ich einen radikalen „Cut“ in meinem Leben, bat Gott um Vergebung für meine bisherigen „Irrwege“ und vertraute mein Leben ganz Jesus an. Ich entsorgte alles „esoterische“ Material und sagte mich von allem los, von dem ich glaubte, dass es nicht mit dem Willen Gottes übereinstimmt.

Seit meiner „Kehrtwende“ weg von der Esoterik hin zu Gott erlebe ich verstärkt Gottes „Reden“ zu mir in Form von „Koinzidenzen“, Zeichen und Träumen (einige davon auch „prophetisch“). Schon früher hatte ich manchmal diese „seltsamen Zufälle“ erlebt, die ich „Synchronizitäten“ nannte und „dem Universum“ zuschrieb. Heute weiß ich, dass auch damals schon Gott zu mir „gesprochen“ hat. Auch wurde ich ganz ohne eigenes Zutun von Schlafparalysen befreit, die genau während der 31 Jahre meiner Esoterik-Zeit immer wieder auftraten und die mit seltsamen Wahrnehmungen und einem nur schwer zu beherrschenden Panikgefühl verbundenen waren – für mich ein deutlicher Hinweis darauf, dass ich damals tatsächlich und ohne es zu wissen unter dem Einfluss dämonischer Mächte gestanden hatte, die nun – seit ich den „Herrschaftsbereich“ gewechselt habe – keinen Zugriff mehr auf mich haben.

Auch wenn meine ursprüngliche Sehnsucht nach dem „Übernatürlichen“ (die in Wirklichkeit eine Sehnsucht nach Gott ist) noch nicht annähernd gestillt ist, kann ich doch sagen, dass meine Suche nun endlich zu einem Ziel gekommen ist und ich nicht mehr „getrieben“ bin, nach irgend etwas anderem suchen zu müssen als danach, Gott immer besser kennenzulernen. Das Wissen, in seiner Hand geborgen zu sein, was auch passieren mag, gibt mir einen inneren Frieden, der "alles Verstehen übersteigt". Und vor allem weiß ich: Das beste kommt noch! Denn als Kind Gottes werde ich auch in der Ewigkeit bei meinem „Papa im Himmel“ sein. Zwar hatte ich auch früher schon an ein Leben nach dem Tod geglaubt (und die vielen Nahtoderfahrungen scheinen das ja auch zu bestätigen), aber dass dann jeder Mensch automatisch in eine „bessere Welt“ kommt, ist eine gefährliche Lüge des „Feindes“, um die Menschen von dem einen Weg zu Gott abzuhalten: von Jesus Christus, der von sich gesagt hat:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

Johannes 14,6

Alle anderen Wege führen ins Verderben. Der Gegenspieler Gottes lässt nichts unversucht, die Menschen von diesem einen Weg abzubringen und sie mit sich ins Verderben zu reißen. Er hat nichts mehr zu verlieren, denn sein Schicksal ist bereits besiegelt. So tischt er den Menschen Lügen auf wie z.B. dass nach dem Tod "eh alles aus" ist, oder dass die Seele automatisch in eine bessere Welt kommt oder in einem anderen Körper wiedergeboren wird. Er hat Jahrtausende lange Erfahrungen damit, die Menschen durch Vorspiegelung falscher Tatsachen zu täuschen - seien es tolle spirituelle Erfahrungen, vermeintliche Kontakte zu Verstorbenen oder täuschend echt wirkende "Erinnerungen" an angebliche frühere Leben, die sogar einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten. Gott hat nicht grundlos vor esoterischen / okkulten Praktiken gewarnt und den Menschen den Umgang mit diesen (dämonischen) Mächten verboten - nicht um uns zu gängeln, sondern um uns zu schützen, damit wir nicht verlorengehen und nicht am Ende dort landen, wo man auf gar keinen Fall hin will, nämlich in „äußerster Finsternis“ und absoluter Gottesferne, sondern in Gottes herrlicher Gegenwart, die alles, was wir uns jemals vorstellen können, weit übertreffen wird:

... wie geschrieben steht: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.«

1.Korinther 2,9